
Die Tariflandschaft in der Zeitarbeit bringt nach Abschluss der letztenVerhandlungsrunden einige Veränderungen mit sich. Aber in welchen Punkten konnten sich die Gewerkschaften beziehungsweise die Arbeitgeberverbände durchsetzen? Norbert Fuhrmann, Tarifexperte und Geschäftsführer der Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit GmbH (IQZ) führt anhand der bekannten Ziele der DGB-Gewerkschaften eine Bewertung der Verhandlungsergebnisse durch:
Vereinheitlichung der Tarifverträge von BZA und iGZ
Dieses Ziel konnte auf Kosten einer de facto Tarifabsenkung beim Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) erreicht werden. Zukünftig unter iGZ-Tarif eingestellte Facharbeiter erhalten demnach einen deutlich geringeren Lohn als bisher. Betrug der Einstiegslohn für Facharbeiter bis dato 9,52 €, müssen sich diese ab dem 1. Juli mit 9,25 € zufrieden geben. Der Lohn eines erfahrenen Facharbeiters sinkt dann bei Neueinstellung von 10,80€ auf 10,16 €.
Erreichung des Mindestlohnniveaus von 7,50 € im Osten als Abrundung der bekannten DGB-Mindestlohnforderung
Eine Anhebung der Helfertarife „Ost" auf 7,50 € wurde vereinbart, wird allerdings erst im Jahr 2013 erreicht. Seine Mindestlohnforderung hat der DGB allerdings bereits in den vergangenen Wochen angepasst – auf 8,50 €.
Den ganzen Artikel lesen Sie auf www.iq-z.com (Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit)
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Autor: Thomas Wagner | Nachricht vom 07.06.2010